HEISSENBERGER Kaffee Entwicklungsprojekt in Südamerika


Guter Kaffee ist Handarbeit. Ganz unabhängig von Börsenkursen, Preisentwicklungen und der Erschließung neuer Märkte werden die besten Kaffeebohnen der Welt immer noch von Hand gepflückt und verarbeitet. Aber während Investoren, Hedgfonds, Broker und Großhändler Gewinne schreiben, profitieren die Kaffeebauern am wenigsten von ihrer harten Arbeit. Dazu kommt, dass die Mehrheit der Konsumenten sich immer noch für das günstigste Produkt im Regal des Supermarktes entscheidet. Wir von HEISSENBERGER finden schon lange, das muss sich ändern.

Daher führt HEISSENBERGER seit Jahren partnerschaftliche und nachhaltige Entwicklungsprojekte in Südamerika durch. Einerseits sollen langfristig ausgelegte Abnahmeverträge für faire Konditionen sorgen und den Kaffeebauern Sicherheit geben. Andererseits wollen wir ihnen helfen, einen lebenswerten Standard zu erreichen und zu halten. Unsere Projekte sorgen dafür, dass für uns ganz selbstverständliche Dinge wie sauberes Trinkwasser und Hygiene / medizinische Grundversorgung endlich auch in den Anbaugebieten zum Alltag gehören müssen.

Ihr

Karl Heissenberger


Familie eines Kaffeebauern in Ecuador


Lesen Sie mehr über unser Public Privat Partnership in Ecuador
(Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Organisationen und privaten Partnern zur Förderung nachhaltiger Entwicklungsprojekte)

Schon im Jahr 2004 hat HEISSENBERGER sein erstes partnerschaftliches Hilfsprojekt in Ecuador gestartet. Im Zuge seiner regelmäßigen Besuche in Ecuador und vieler persönlicher Kontakten zu den Kaffeebauern und ihrer Familien entschloss sich Karl Heissenberger direkt und unkonventionell, das erste Hilfsprojekt mit professionellen Partnern auszubauen, darunter die "Austrian Development Agency", die deutsche "Gesellschaft für technische Zusammenarbeit", Horizont 3000 und die Männervereinigung Sei So Frei Wien.

Die Ausgangslage:

Verarmung der Landbevölkerung:

Mehr als 41% der Gesamtbevölkerung Ecuadors lebt vom landwirtschaftlichen Einkommen, im Süden des Landes, aus dem HEISSENBERGER seinen Rohkaffee bezieht, sind es 60% der Bevölkerung. Die die Armutsrate in dieser Region liegt bei bei 84,7% (nach UNO) - das ist doppelt so hoch wie der Landesschnitt. Auch der Anteil an extremer Armut in dieser Region ist mit 46,9% doppelt so hoch wie im restlichen Ecuador.

In den bedeutendsten Anbaugebieten Südecuadors - Distrikt Palanda - beträgt das Jahreseinkommen einer achtköpfigen Familie im Durchschnitt 1.800 USD! Die chronische Unterernährungsrate liegt bei 60%. (Studie GTZ Quito)

Anbau:

Von der Ernte bis zur weiteren Aufbereitung des Rohkaffees ist alles mühsame Handarbeit, mit teilweise primitivsten Geräten und improvisierten Voraussetzungen. Energie gibt es nur zeitweise, eine entsprechende Infrastruktur fehlt.

Ziel ist nicht nur der kontrolliert biologische Anbau von Kaffee, sondern die ganzheitliche ökologische Umstellung und der Ausbau der kleinen Fincas.

Kooperativen - gemeinsame und gegenseitige Hilfe:

Die flächenmäßig klein strukturierten Kaffeebauern (2 bis 4 ha Anbaufläche) haben sich zu einfach organisierten Kooperativen zusammengeschlossen - zur Förderung von Know-How und Aufbereitung sowie Vertrieb von Rohkaffee. Gleichzeitig wurden genossenschaftliche Projekte und Absicherungen, etwa in Form von "Privatfonds" für Altersvorsorge und Krankheit, organisiert.

Faire Preise für die Produzenten:

Durch die Umstellung auf Bio-Anbau konnten die Bauern erstmals einigermaßen faire Preise erzielen. HEISSENBERGER kauft zu Fairtrade Konditionen im Ursprung.


Trinkwasser in Ecuador


Die Hauptprobleme:

PPP Steuerung - Produzenten - Familien

Partner in Ecuador:


Trinkwasser in Ecuador


3-Säulen-Projekt bei der operativen Umsetzung des PPPs:

1. Trinkwasser
Es wurden Pilotanlagen für hygienisch sauberes Trinkwasser (sog. Regen - Quellwasser - Aufbereitung) errichtet.

2. Gesundheit & Hygiene
Hierzu zählten Ausbildung, Schulung, Monitoring und der Einsatz von Promotoren sowie die Anschaffung von Medikamenten.

3. Rohkaffeequalität
Die Ziele sind die Steigerung der Produktion und Qualität des Rohkaffees durch Implantierung zusätzlicher Qualitätsparameter, die Errichtung von neuen Musterfincas als Pilotanlagen nach den qualitativen Vorgaben von HEISSENBERGER und die professionelle Ausrichtung auf den österreichischen und europäischen Markt.

Beteiligungen in Ecuador durch Regierung und Verwaltung - Eigendynamik
Auch die Landesregierungen in den betroffenen Distrikten haben unserem PPP 2007 finanzielle Unterstützungen in puncto Gesundheit und Infrastruktur zusätzlich zugesagt. Wir stehen in direktem Kontakt mit der örtlichen Municipio. Die Behörde wird (langsam) aktiv und schließt sich diesem privaten PPP an. Es entwickelt sich die unbedingt notwendige Dynamik, um sich den sichtbaren und bekannten Problemen dieser Region auch von lokalpolitischer Seite her zu stellen.

Geschwindigkeit und Umsetzung zählen:
Innerhalb der Projektorganisation legen wir mit allen Partnern größten Wert darauf, dass die betroffenen Familien und Bauern direkt in die Umsetzung und Ziele der Entwicklungsprojekte eingebunden sind. Die Lenkung und Kontrolle der finanziellen Mittel erfolgt ebenfalls direkt von unserem Büro in Österreich aus und gewährleistet somit einen möglichst effizienten Einsatz aller notwendigen Recourccen.

Ständige Kontrolle vor Ort:
Durch regelmäßige Besuche und Kontrollen in den betroffenen Gebieten halten wir direkt ständigen Kontakt mit den Kaffeebauern und den mit dem Projekt beschäftigten Promotoren.

Kinderarbeit ist verboten:
Selbstverständlich ist Kinderarbeit bei sämtlichen Kooperativen verboten! Die Einhaltung dieses wesentlichen Punktes wird regelmäßig vor Ort durch HEISSENBERGER kontrolliert.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses ersten HEISSENBERGER Entwicklungsprojektes planen wir ein weiteres PPP in Zentral- oder Südamerika.


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